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Inkontinenz / Schwache Blase

Was versteht man unter Harninkontinenz?

Der Begriff Inkontinenz bezeichnet den unwillkürlichen, unkontrollierten Verlust von Urin.

Wer ist betroffen?

Unter Inkontinenz leiden in Deutschland etwa 6 Millionen Menschen. Aus Scham und Angst vor Entdeckung reden viele Betroffene nur selten mit ihrem Arzt, dabei kann die Ursache des Problems häufig mit einfachen Mitteln behoben werden.

Welche Formen von Harninkontinenz gibt es?

  1. Belastungsinkontinenz: Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiede Formen: Urinverlust bei körperlicher Belastung wie Husten, Niesen oder Sport unfreiwillig (bei Männern meistens nach Prostataoperationen)
  2. Dranginkontinenz: Bei einer überaktiven Blasenmuskulatur zieht sich die Blase plötzlich und ohne Vorankündigung zusammen. Die Folge sind plötzlicher, häufiger Harndrang mit oder ohne ungewolltem Urinverlust.

Welche diagnostischen Mittel gibt es?

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch, in dem der Arzt Fragen zur Krankenvorgeschichte, vorausgehende Operationen etc. stellt, im Mittelpunkt. Anschließend folgen körperliche Untersuchung, Harnanalyse und Ultraschall-Untersuchung zur Bestimmung des Harnblasenvermögens und des Restharns. Gegebenenfalls kommen spezielle Röntgenaufnahmen der Blase und ableitenden Harnwege, eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) oder eine Blasendruckmessung (Urodynamik) zum Einsatz.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Zu den konservativen Therapiemöglichkeiten gehören:
  • gezielte krankengymnastische Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens und damit der Harnröhrenverschlussmechanismen (Beckenbodengymnastik) und Übung für die willkürliche Kontrolle der Blase (Biofeedbacktraining).
  • Gezieltes Toilettentraining, d.h. Einüben einer regelmäßigen Blasenentleerung.
  • Medikamente mit dämpfender Wirkung auf die Harnblase.
  • Botox® - Injektion in die Blase im Rahmen einer Blasenspiegelung. Diese neue sehr wirksame und nebenwirkungsarme Methode kann die Symptome einer Dranginkontinenz für bis zu 9 Monate unterbinden bzw reduzieren.
  • Neuromodulation: die Stimulationstherapie ist besonders geeignet für diejenigen Patienten mit Formen der Harninkontinenz (z.B. ständiger Harndrang mit Urinverlust oder erhöhte Restharnbildung), die auf die oben genannten Therapien nicht ansprechen.

Operative Möglichkeiten

  1. Bänder: Bei dieser Methode werden feine Kunststoffbändchen (TVT oder TVT-O) um die Harnröhre gelegt. Auf diese Weise wird die mittlere Harnröhre stabilisiert und ein Urinverlust verhindert. Der Eingriff ist in mehr als 80 Prozent erfolgreich. Bei Männern werden andere System eingelegt, die allerdings das gleiche Ziel verfolgen, den Verschluss der Harnröhre wieder kontinent herzustellen.
  2. Aufrichtungsoperationen (nur bei Frauen): Bei Blasensenkungen kann hierdurch die Blase wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht werden. Dies geschieht entweder durch eine offene Operation oder eine endoskopische Operation, auch Schlüssellochoperation genannt.

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